Finanzministerin Fekter - Erhöhung der Lehrverpflichtung um 6 Stunden wird abgelehnt!
Die Forderung von ÖVP - Finanzministerin Maria Fekter, die Lehrverpflichtung von Junglehrerinnen und Junglehrern um 6 Wochenstunden zu erhöhen, ist völlig unakzeptabel. Dass nur 4 Stunden davon bezahlt werden sollten, ist darüber hinaus unverschämt und eine Frechheit.
Bundesweit ist es zu einer Protestwelle gekommen, die wir aus Salzburg natürlich voll und gerne unterstützen wollen.
Wenn auch Sie dem Bundesparteiobmann der ÖVP, Dr. Michael Spindelegger, und der Finanzministerin Ihre Meinung dazu mitteilen wollen, können Sie das gerne unter
Die Vorsitzenden aller Lehrergewerkschaften haben sich auf Grund der „Ereignisse“ zu einer gemeinsamen Presseaussendung entschlossen. Wir dürfen Ihnen/euch diese im Anhang übermitteln und Sie/euch um Verbreitung in Ihrem/eurem Wirkungsbereich ersuchen!
Folgend finden Sie die Stellungnahmen der verscheidenen GÖD-Lehrersektionen:
Reformwunsch der Bevölkerung in der Bildungspolitik ernst nehmen
Es existiert kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem
"Es ist unbestritten, dass Bewegung in die Bildungspolitik kommen muss und dass dabei ideologische und parteipolitische Grenzen zu überwinden sind. Wir haben in Salzburg auch gezeigt, dass wir dazu bereit sind. Bereits vor Monaten hat die ÖVP-Salzburg gemeinsam mit zahlreichen Experten ein Bildungs-Reformpapier auf den Tisch gelegt. Unbestritten ist auch, dass das aktuelle Bildungsvolksbegehren sicher dazu beiträgt, das zentrale Zukunftsthema Bildung wieder verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken. Das sehe ich sehr positiv, obwohl ich inhaltlich mit einigen Punkten, zum Beispiel der Zentralisierung im Bereich der Kindergärten oder der ausschließlichen Gesamtschule, keinesfalls einverstanden bin. Das Unverständnis der Bevölkerung mit dem Stillstand in der Bildungspolitik ist aber jedenfalls ernst zu nehmen", so ÖVP-Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer in der heutigen ´Aktuellen Stunde´ im Salzburger Landtag.
(OÖ-Nachrichten, 28.09.2011) Angesichts der steigenden Zahl schwieriger und verhaltensauffälliger Schülerfordert die Pflichtschullehrergewerkschaft „mehr Erziehungsmittel“ für Lehrer. Nachsitzen oder verpflichtende Sozialarbeit für einzelne Schüler sollten erlaubt werden. Keine Notwendigkeit dafür sieht man jedoch im Bildungsministerium. Heute startet in Linz der Prozess gegen jenen Schuldirektor, der einen Volksschüler misshandelt haben soll, weil dieser mehrfach „schwieriges Verhalten“ an den Tag gelegt habe.
Anmeldung: bis 25. 3. 2011 unter clv@salzburg.at oder 0664/73797405
Bildungsstandards in der Volksschule - Impulsreferat und Diskussion
Überprüfung - Rückmeldung - Qualitätsentwicklung
Bildungsstandards legen jene Kompetenzen fest, die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Schulstufe vorweisen sollen und die für eine weitere schulische und berufliche Bildung von zentraler Bedeutung sind. Wie werden diese grundlegenden Kompetenzen überprüft? An wen werden die objektiv festgestellten Ergebnisse rückgemeldet? Wie sieht eine Rückmeldung für Schüler/innen (und deren Eltern), für Lehrer/innen, für Schulleiter/innen aus? Was können die regelmäßig stattfindenden Standardüberprüfungen zur Qualitätsentwicklung in der Schule beitragen?
Zielgruppe: Eingeladen sind Schulleiter/innen, Lehrer/innen, aber auch Eltern von Schülerinnen und Schülern.
Referentin: VD Gudrun Laimer MA, Bakk., BIFIE Salzburg, Zentrum für Bildungsmonitoring und Bildungsstandards.
Vom 02.06. bis zum 04.06. fand in Salzburg / Maria Plain die Delegiertentagung der christlichen Lehrerschaft Österreichs (CLÖ) statt. In einem von Prof. Czak-Sampl produzierten Video können Sie sich einen guten Eindruck vom Verlauf der Veranstaltung sowie von den hochkarätigen Vorträgen der Referenten verschaffen. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.
Generalversammlung des CLV-Salzburg 2011
Am 14. Jänner fand unter der zahlreichen Beteilung der Mitglieder die Generalversammlung des Christlichen Landeslehrervereins Salzburg im Salzburger Lehrerhaus statt. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit durch das Präsidium und dem Gedenken an die seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder erfolgte der Bericht des Landesobmanns Rektor Dr. Josef Sampl, in dem auf die aktuelle Entwicklung der Mitgliederzahlen hingewiesen sowie das reichhaltige kulturelle, spirituelle und pädagogische Veranstaltungsangebot des CLV-Salzburg gewürdigt wurde. Darüber hinaus erfolgte ein Rückblick auf das mehr als erfreuliche Wahlergebnis bei den Personalvertretungswahlen, bei denen die engagierte und kompetenze Arbeit der clv-fcg-öaab-PersonalvertreterInnen für die im Dienst stehenden KollegInnen mit über 71% der Wählerstimmen honoriert wurde. Dr. Sampl bedauert sehr, dass es aufgrund des tragischen und viel zu frühen Todes von LSR-Vizepräsident Robert Schönleitner nicht mehr zu der bereits besprochene Übergabe der Verantwortung über den CLV Salzburg an ihn kommen konnte. Der Landesobmann erklärt sich deshalb bereit, noch einmal für eine Funktionsperiode zu kandidieren. Diese Bereitschaft – so wurde betont – begründet sich vor allem in der hervorragenden Gemeinschaft und der Solidarität innerhalb des CLV-Salzburg.